Heulen kannste hinterher
Vor zwei Wochen kam schon mal ein Probeexemplar. Allerdings mit einem anderen Cover. Ich hab’s angeschaut und gedacht: Nee. Irgendwie pupsig. Die Idee fand ich trotzdem gut. Bauchnabel und so. Vor paar Tagen dann der zweite Anlauf.
Nochmal alles ändern.
Nochmal warten.
Und tatsächlich auch ein bisschen Herzklopfen.
Gestern kam’s dann an. Es lag plötzlich da:
HEULEN KANNSTE HINTERHER
Mein erstes Buch.
Kurzprosa über Herkunft, Körper, Familie, DDR, Beziehungen, Scham, Komik und die seltsamen Dinge, die Menschen mit sich herumschleppen.
Vorhin hab ich alles nochmal gründlich kontrolliert. Nochmal geprüft. Ob auch wirklich alles stimmt. Ob denn nicht vielleicht doch noch ein Fehlerchen drin ist?
DANN: Endgültig auf „Senden“ gedrückt.
Jetzt geht’s wirklich los.
Und tada:
Das Buch erscheint am 10. Juni.
An meinem 60. Geburtstag.
Schon verrückt, wie lange etwas in einem lebt, bevor es plötzlich als echtes Ding auf dem Tisch liegt.

Oder dann gar in die Vitrine kommt!

Hier ganz bald schon mehr…

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